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Nach Flucht vor Kontrolle – Polizei sucht Zeugen und Opfer

Nach Flucht vor Kontrolle – Polizei sucht Zeugen und Opfer

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Mitte/Reinickendorf
Nr. 0929
Die Polizei Berlin sucht zum Geschehen vom Samstag, den 2.
April weitere Zeugen und ein mögliches Opfer. Nach den
derzeitigen Erkenntnissen soll der später Festgenommene gegen
7.50 Uhr auf dem Gehweg der Holländer Straße in Reinickendorf
in der Nähe der Hausnummer 7 eine Passantin bedroht haben. Die
Frau hatte sich dem Flüchtenden in den Weg gestellt, um ihn
aufzuhalten. Hierbei sei sie jedoch mit einem Messer bedroht
worden, so dass der 28-Jährige unbehelligt weiter flüchten
konnte. Er wurde wenig später auf dem Gelände einer
Tankstelle gestellt. Ein Ermittlungsrichter erließ einen
Haftbefehl gegen ihn.

Die Polizei bittet die Bedrohte sich bei der Polizei zu
melden und fragt:

  • Wer kennt die Frau, die von dem Mann bedroht wurde?
  • Wer hat etwas beobachtet und kann sachdienliche Hinweise
    zur Aufklärung machen?

Zeugen werden gebeten, sich beim
Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3 in der
Invalidenstraße 57 in Berlin-Moabit unter der Telefonnummer
(030) 4664 – 372 800 oder bei einer anderen
Polizeidienststelle zu melden.

Erstmeldung Nr. 0876 vom 3. April 2016: Flucht vor
Kontrolle endet heute beim Haftrichter

Ein Mann, der in den gestrigen Morgenstunden eine Vielzahl von
Straftaten in Wedding und in Reinickendorf begangen hat, soll
heute einem Haftrichter vorgeführt werden. Gegen 7.30 Uhr fiel
einer Funkwagenbesatzung des Abschnitts 36 an der Schulstraße
Ecke Reinickendorfer Straße ein Mercedes, gefahren von einem
Mann in Begleitung von zwei jungen Frauen auf, den sie
kontrollieren wollten. Die Anhaltezeichen missachtete der
Autofahrer, bog bei Rot nach links in die Reinickendorfer
Straße ein und flüchtete in Richtung Reinickendorf. An der
Kreuzung Osloer Straße fuhr der Flüchtende erneut bei Rot
ungebremst in den Kreuzungsbereich ein und stieß dort mit
einem von links kommenden VW Caddy eines 49-Jähigen zusammen,
was seine Flucht nicht beendete. Der Mann fuhr weiter über die
Markstraße und die Residenzstraße, kam an der Kreuzung
Pankower Straße nach rechts von der Fahrbahn ab, stieß gegen
einen Ampelmast und kam dort zum Stehen. Unter Zurücklassung
seiner durch den Aufprall verletzten jungen Mitfahrerinnen,
beide 15 Jahre alt, setzte er nun seine Flucht vor der Polizei
zu Fuß fort. Eine Passantin soll der Mann dann in der
Holländer Straße mit einem Messer bedroht haben. Etwas weiter
in dieser Straße sei der Flüchtende nun vor ein Auto auf die
Fahrbahn gerannt, sodass dieser Opel bremsen musste. Immer noch
mit dem Messer in der Hand habe er nun die Beifahrertür des
Opel geöffnet und den 34-jährigen Fahrer drohend
aufgefordert, ihn zu fahren. Dieser reagierte darauf so
geistesgegenwärtig, dass er sein Fahrzeug beschleunigte und
der Angreifer nicht einsteigen konnte. Der Tatverdächtige soll
den Wagen jedoch nicht losgelassen haben und wurde etwa 100
Meter mitgeschleift. Dann soll er verletzt kurz zum Liegen
gekommen sein, stand wieder auf und setzte seine Flucht fort,
die dann auf dem Gelände einer Tankstelle in der Markstraße
durch zur Unterstützung alarmierte Beamte des
Polizeiabschnitts 12 beendet wurde. Der Tatverdächtige, ein 28
Jahre alter Mann, setzte sich bei der Festnahme heftig zur
Wehr. Ein Polizist wurde dabei leicht verletzt, verblieb jedoch
im Dienst. Der 28-Jährige wurde, wie auch seine jugendlichen
Begleiterinnen, ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Der
Festgenommene wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt, wo er
erkennungsdienstlich behandelt wurde und sich einer
Blutentnahme unterziehen musste, weil er augenscheinlich
alkoholisiert war und möglicherweise auch berauschende Mittel
zu sich genommen hatte. Bei den weiteren Ermittlungen des
Verkehrsermittlungsdienstes und der Kriminalpolizei stellte
sich heraus, dass der 28-Jährige keinen Führerschein hatte,
die Kennzeichen an dem von ihm gefahrenen Mercedes am
vergangenen Wochenende in Moabit gestohlen wurden und die
Besitzverhältnisse zu dem Mercedes, der nicht zugelassen war,
unklar sind. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Der Mann, der
durch eine Vielzahl unterschiedlicher Straftaten bereits
polizeilich in Erscheinung getreten war, soll heute einem
Haftrichter vorgeführt werden.

Quelle:

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